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Birgit Scheidelmann & Stefan Dausch GbR - Selbständiger Lifeplus-Partner

Bewegung

Die Gesundheitsvorteile von Bewegung und Tanz

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Wie Sie die positive Energie des Tanzens für Ihre Gesundheit nutzen

Körperliche Betätigung kommt der Gesundheit in vielerlei Hinsicht zugute. So werden beispielsweise die körperliche Fitness und die Gewichtskontrolle verbessert, und Stresslevel werden reduziert. Das Wort „Sport“ hat jedoch oft den Beiklang einer lästigen Pflicht. Das muss nicht sein. Wenn Sie ein Bewegungstraining finden, das Ihnen Spaß macht, fällt es Ihnen leichter, es in Ihre regelmäßige Routine einzubauen. Sie haben dann nämlich nicht das Gefühl, dass Sie das Training machen müssen, sondern freuen sich sogar darauf. Tanzen ist eine der besten Möglichkeiten, aktiv zu bleiben!

Warum Tanzen so gut für die Gesundheit ist

Tanzen bietet Vorteile für unsere psychische und auch unsere physische Gesundheit. Es eignet sich hervorragend dazu, Kalorien zu verbrennen, stärkt das Selbstwertgefühl und trainiert das Gehirn und die motorischen Fähigkeiten. So haben Studien gezeigt, dass bestimmte Bereiche des Gehirns, die für diese Fähigkeiten und das Gedächtnis zuständig sind, durch Bewegungstraining wie Tanzen verbessert werden.1

Es gibt für jeden den richtigen Tanz

Ob Gruppenworkout oder Online-Fitnesskurs oder einfach nur im Haus herumspringen, während niemand zusieht – nichts macht mehr Spaß, als die Musik aufzudrehen und den Körper im Rhythmus dazu zu bewegen. Ganz gleich, ob Sie professionell tanzen oder sich noch nie wirklich herangewagt haben: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Tanzen in Ihr Leben zu integrieren, und mindestens ebenso viele unterschiedliche Tanzformen.

Zumba

Zumba ist ein Tanzprogramm, das in den 1990er Jahren vom kolumbianischen Tänzer und Choreographen Alberto Perez geschaffen wurde und die Welt vor etwa 10 Jahren im Sturm erobert hat. Es ist und bleibt einer der beliebtesten Gruppenfitnesskurse. Bei mitreißender lateinamerikanischer Musik und fließenden, Salsa-ähnlichen Bewegungen kommt man gut in Schwung und verbrennt gleichzeitig Kalorien. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als bräuchte man eine gute Koordination, aber Zumba ist auch für absolute Anfänger geeignet – wer bereit ist, die Hüften zu schwingen, kann mitmachen.

Salsation

Eine wilde Mischung verschiedener Rhythmen, Kulturen und Tanzstile, wobei der Schwerpunkt auf Salsa liegt, wie der Name unschwer erraten lässt. Salsation zielt darauf ab, die Kraft und Flexibilität zu verbessern und den Bewegungsumfang zu erweitern, und zwar durch choreographierte Bewegungen in der Gruppe. Ähnlich wie Zumba steht auch bei Salsation der Spaß im Mittelpunkt, und jeder kann mitmachen. Die beiden Tanzstile sind ähnlich, unterscheiden sich aber in der Technik. Noch dazu spielt die Interpretation der Musik bei Salsation eine größere Rolle, und die Salsabewegungen erfolgen zu lateinamerikanischer oder auch afrikanischer Musik.

Ballett

Ballett entstand während der italienischen Renaissance und entwickelte sich dann in Russland und Frankreich zu einem von klassischer Musik begleiteten, choreographierten Bühnentanz. Die Bewegungsabläufe sind technisch anspruchsvoll, und es handelt sich um eine Form des Tanzens, die weltweit professionell erlernt wird. Viele beginnen schon als Kind mit dem Ballett, es werden jedoch auch Ballettkurse für Anfänger im Erwachsenenalter angeboten.

Gesellschaftstanz

Der Gesellschaftstanz erfreut sich seit einiger Zeit wieder großer Beliebtheit. In Fitnessstudios weltweit werden Kurse wie „Fit Steps“ angeboten, die vom Gesellschaftstanz inspiriert sind. Es gibt zwei Unterkategorien: Standard und Latein. Diese wiederum umfassen verschiedene Tänze wie Walzer, Tango, Foxtrott, Quickstep und Samba.

Zeitgenössischer Tanz

Zeitgenössischer Tanz entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts und ist mittlerweile eine der beliebtesten und technischsten Formen des Tanzens, die professionell erlernt und ausgeübt wird. Es werden Elemente aus verschiedenen Tanzstilen wie klassisch, modern und Jazz kombiniert.

Hip-Hop/Streetdance

Hip-Hop und Streetdance entstanden in den frühen 1970er Jahren und umfassen verschiedene Unterkategorien wie etwa Breakdancing. Diese Form des Tanzens wird oft im Freien ausgeübt. Im Gegensatz zu anderen Arten von Turniertänzen werden die Tanzbewegungen oft improvisiert, statt immer dieselben Schritte zu wiederholen.

Unabhängig von Ihrem Musikgeschmack, Ihren Tanzvorlieben, Ihrem Alter und Fitnesslevel gibt es also zweifellos eine Art von Tanz mit dem passenden Bewegungstraining für Sie. Wichtig ist vor allem, dass es Spaß macht! Ob Sie an einem Gruppenfitnesskurs teilnehmen oder allein im Wohnzimmer herumtanzen – probieren Sie es einfach aus und freuen Sie sich über die Gesundheitsvorteile, die diese unterhaltsame, beflügelnde Art körperlicher Betätigung bietet.

  1. https://www.nia.nih.gov/news/moderate-physical-activity-linked-increases-metabolism-across-brain-regions []