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Silvan Massarotti - Selbständiger Lifeplus-Partner


Natürliches Entschlacken

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Viele von uns wissen: Wenn wir uns antriebslos fühlen, unerwünschte Kilos zugelegt haben und einfach neben der Spur stehen, ist es wahrscheinlich Zeit zum Entschlacken.

Aber wussten Sie auch, dass in den Industrienationen allein schon die Umweltgifte, denen wir ausgesetzt sind, eigentlich ein regelmäßiges Entschlacken nötig machen? Selbst ohne eigenes Zutun absorbieren wir im Alltag schädliche Giftstoffe. Ein gelegentliches gründliches Entschlacken kann eine ganze Reihe von Vorteilen bieten, vom Abbau der überschüssigen Pfunde über besseren Schlaf bis hin zu mehr Energie.

Falls Sie mehr über die Vorgehensweise bei der Entschlackung wissen möchten, helfen wir Ihnen mit einfachen Tipps für eine natürliche Entschlackung weiter. 

Zu beachten: Der Körper ist darauf ausgelegt, sich eigenständig zu entschlacken. Wir können diesen Vorgang jedoch unterstützen, indem wir Wege für die Entschlackung öffnen und ihre Effektivität maximieren.

Wie entschlackt sich der Körper selbst?

Der menschliche Körper entschlackt sich auf fünf grundlegenden Wegen – über Haut, Nieren, Darm, Lunge und Leber. Jedes dieser Organe trägt zur Verarbeitung und Ausscheidung von Giftstoffen bei. Wir erklären, wie das funktioniert, und geben Tipps dazu, wie die Entschlackungsvorgänge jeweils gefördert werden können.

Haut

Unsere Haut absorbiert alles, was wir auftragen. Dazu zählen beispielsweise Creme, Make-up, Seife und Reinigungsprodukte. Manche dieser Produkte können bedenkliche Mengen schädlicher Chemikalien enthalten, die letztendlich in den Körper eindringen. 

Aber die Haut nimmt nicht nur auf, sie scheidet auch aus – einfach durch Schwitzen.

Das Entschlacken durch Schwitzen kann zwei Formen haben: passiv und aktiv. Passives Schwitzen erfolgt in der Sauna oder im Dampfbad, aktives Schwitzen (unser persönlicher Favorit) durch Bewegung.

Nieren

Unsere Nieren filtern unablässig Abfallprodukte aus dem Blut und scheiden sie über die Urinproduktion aus. Wen wir unseren Nieren Flüssigkeit in Form von sauberem, gefilterten Wasser zuführen, können sie effizienter arbeiten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt anderthalb Liter Wasser über den Tag verteilt. Ein Schuss Zitrone im Wasser unterstützt die Filterprozesse in der Leber.

Darm

Der Stuhlgang ist unerlässlich, um Abfall- und Giftstoffe auszuscheiden. Er ist für jeden Menschen anders und kann mit zunehmendem Alter schwieriger werden. 

Optimal ist ein geschmeidiger Stuhlgang ein bis drei Mal am Tag. Falls das bei Ihnen derzeit nicht so ist, können Sie den Stuhlgang wie folgt fördern:

  • Zusätzliche Flüssigkeitszufuhr, einschließlich 240 ml Wasser am Morgen vor dem Essen
  • Ballaststoffreiche Ernährung
  • Mehr Bewegung im Tagesverlauf
  • Untersuchung auf Entzündungen im Darm aufgrund von Allergien oder Empfindlichkeiten
  • Abbau von emotionalem Stress und/oder Trauma

Lungen

Die Atmung ist einer der wirkungsvollsten Entschlackungsprozesse im Körper. So simpel es klingen mag: Die richtige Art der Atmung kann den Ausstoß von Schadstoffen fördern. Tiefe Atmung unterstützt sogar den Verdauungstrakt, weil sie den Darm entspannt.

Die Entschlackung durch die Lungen wird durch die Art und Weise beeinflusst, wie wir atmen. Tiefe Lungenatmung ist am vorteilhaftesten und kann durch entsprechende Atemübungen und Bewegung erreicht werden.

Achten Sie auf Ihre Atmung – ist sie flach oder langsam? Können Sie tiefer einatmen? Wenn ja, spüren Sie, wie Sie sich dabei ein wenig mehr entspannen?

Leber

Als ein primäres Entschlackungsorgan spielt die Leber eine wichtige Rolle bei den natürlichen Prozessen des Körpers zur Ausscheidung von Abfall- und Giftstoffen. Sie verarbeitet nicht nur unsere gesunde Ernährung, sondern sorgt auch dafür, dass nach einer Schlemmerei unerwünschte Überschüsse zur Ausscheidung an den Darm weitergeleitet werden.

Wenn Sie Ihre Leber unterstützen möchten, ernähren Sie sich mit gesunder Vollwertkost. Bevorzugen Sie möglichst:

  • Gedünstetes oder gekochtes Kreuzblütler-Gemüse
  • Kaltwasserfisch
  • Wurzelgemüse
  • Brokkolisprossen
  • Zitronen
  • Bok Choy

Das Angebot an Entschlackungsprodukten ist groß, aber fördern Sie zunächst die natürliche Entschlackung. Diese Tipps sind ein guter Ausgangspunkt zur täglichen Unterstützung der körpereigenen Entschlackungssysteme.

Literatur:

https://www.narayanahealth.org/blog/detox-foods-detoxification-is-an-essential-part-of-optimal-health/
https://www.fishertitus.org/about-us/healthy-living-blog/2018/what-foods-cleanse-your-liver/