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Bewegung

Rudern – der Bootssport

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Was Rudern zu bieten hat

Wenn Sie sich ein Ganzkörpertraining wünschen, sollten Sie Rudern in Betracht ziehen. Dieser altbekannte Sport eignet sich hervorragend als Ganzkörper-Krafttraining und Herz-Kreislauf-Workout in einem.

Rudern ist kein schnelllebiger Trend, und die langfristigen körperlichen Vorteile setzen anhaltendes, konsequentes Training voraus. Es kann andere Formen des Trainings unterstützen und auch Ihr Konzentrationsvermögen fördern. Davon profitieren Sie in allen Bereichen des Lebens.
Rudern ist ein Sport, den Sie alleine oder im Team ausüben können. Ziel eines guten Ruderteams ist es, im Einklang zusammenzuarbeiten und ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Natürlich können Sie aber auch alleine rudern und dies ebenso intensiv genießen.

Wer den Rudersport ernst nimmt, braucht Ausdauer und harten körperlichen Einsatz. Das sollte Neueinsteiger jedoch nicht abschrecken. Probieren Sie das Rudern doch einfach einmal aus! Viele Vereine bieten Schnupperstunden an. Wenn Sie sich dann für den Rudersport entscheiden sollten, gibt es immer Plätze in Teams, Veranstaltungen und Wettkämpfen.

Wie Rudern Ihren Körper stärken kann

Rudern ist stoßarm und gut für das Herz-Kreislauf-System.1 Es erfordert Kraft und Fitness, schont jedoch die Gelenke und ist daher ideal, wenn Sie nach einer verletzungsbedingten Auszeit wieder Sport treiben möchten. Beim Rudern nutzen Sie rund 80 % der Körpermuskeln gleichzeitig. Kraftvolles Rudern beansprucht verschiedene Muskelgruppen in Armen und Beinen, Rücken, Schultern und Brust.

Bevor Sie jedoch zur Verbesserung von Geschwindigkeit und Präzision kommen, müssen Sie die grundlegende Rudertechnik beherrschen. Das bedeutet, dass Sie die richtigen Bewegungsabläufe einsetzen, um Ihren Körper bestmöglich zu unterstützen.
Rudern kann andere Sportarten wie Radfahren und Schwimmen ergänzen und hilft Ihnen, Ihre Kraft einzuteilen und den richtigen Rhythmus zu finden. Professionelle Ruderer können selbst dann ein konstantes Tempo beibehalten, wenn ihre Muskeln ermüdet und geschwächt sind.2

Die Geschichte des Ruderns

Das Rudern hat eine lange Tradition. Wikinger, Römer und Griechen ruderten über die Weltmeere. Die Entwicklung vom Transportmittel zum Sport begann im England des 17. und 18. Jahrhunderts. Das erste Wettrudern war das Bootsrennen der Universitäten Oxford und Cambridge,3 das noch immer jedes Jahr stattfindet. Heute wird das Rudern auch als beliebtes Training im Fitnessstudio genutzt. Auf Rudergeräten lassen sich ähnliche Bewegungsabläufe wie auf dem Wasser simulieren, sodass Sie ganz unabhängig von Wetter das ganze Jahr hindurch „rudern“ können.

Rudern als olympischer Sport

Das Rudern ist Teil der olympischen Geschichte. Die Olympischen Spiele umfassen ein ganzes Programm an Rudersportdisziplinen für Männer und Frauen. Viele hervorragende Ruderer haben bei Olympiaden Medaillen erkämpft, allen voran der sechsfache Weltmeister Sir Steve Redgrave aus Großbritannien. Großbritannien ist nach wie vor ein starker Medaillenanwärter, doch seit einigen Jahren dominiert das deutsche Team beim olympischen Rudern und holt häufig Gold.3

Die Gesundheitsvorteile des Ruderns

Beim Rudern beugen und biegen Sie Ihren Körper in viele verschiedene Positionen. Es gilt daher als ein ebenso umfassendes wie gelenkschonendes Ganzkörpertraining.1 Als Mannschaftssport verbindet es die Spannung des Wettkampfes mit dem Aufenthalt in der Natur und auf dem Wasser. Das Rudern kann somit die körperliche und die geistige Gesundheit unterstützen.1

  1. https://www.britishrowing.org/wp-content/uploads/2015/09/Rowing-Health-2014-v1.3-Website.pdf [] [] []
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5260651/ []
  3. https://www.olympic.org/rowing-equipment-and-history#:~:text=The%20boat%20race,which%20was%20inaugurated%20in%201828. [] []