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Andrea Sauvigny - Selbständiger Lifeplus-Partner


Wie können Sie Ihr Gedächtnis verbessern?

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Manche Menschen können Informationen speichern und Fakten und Zahlen mühelos abspulen. Anderen hingegen fällt es schwer, sich selbst die einfachsten Dinge zu merken.

Vergesslichkeit ist kein Grund zur Panik. Studien haben gezeigt, dass das Gedächtnis mit zunehmendem Alter nachlässt. Diese natürliche Alterungserscheinung ist also nicht automatisch ein Anzeichen für ein schwerwiegenderes Problem.1 Vergesslichkeit kann jedoch ärgerlich sein – es ist peinlich, wenn einem der Name eines Gesprächspartners entfällt, und frustrierend, wenn man immer wieder den Haus- oder Autoschlüssel verlegt.

Sorgen Sie für Ihr Gehirn

Wir können viel für unsere physiologische Gesundheit tun. Vergesslichkeit ist ein natürlicher Teil des Alterungsprozesses und kann auch durch unsere Gene beeinflusst werden. Dennoch können wir alle durch gezielte Maßnahmen zur guten psychischen Gesundheit beitragen und das Erinnerungsvermögen verbessern:

1. Zuckerkonsum drosseln

Wir alle wissen, dass zu viel Zucker nicht gut für uns ist. Aber wussten Sie auch, dass ein Übermaß an Zucker nicht nur dem Körper, sondern auch dem Gedächtnis schaden könnte? Aus Untersuchungen geht hervor, dass Zucker zu einem schlechten Gedächtnis und zu einem verringerten Gehirnvolumen führen kann. Das betrifft insbesondere das Kurzzeitgedächtnis. In Interesse Ihrer Gesundheit und Ihres Erinnerungsvermögens empfiehlt es sich daher, möglichst wenig Zucker zu sich zu nehmen.2

2. Fettreichen Fisch essen oder Fischöl als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen

Zahlreiche Studien legen den Schluss nahe, dass Fischöl – von Natur aus reich an Omega-3-Fettsäuren – das Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten verlangsamen kann.3 Wer Fisch wie Lachs und Makrele mag, ist fein raus! Sie beglücken damit nicht nur den Gaumen, sondern genießen auch die Vorteile für das Gedächtnis. Wer keinen Fisch mag oder isst, kann ein hochwertiges Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel nehmen, um dieselben Vorteile auszuschöpfen.

3. Zeit für Meditation einplanen

Meditation kann nicht nur den Blutdruck senken und zum Stressabbau beitragen, sondern auch potenziell gedächtnisfördernde Vorteile haben.4 Meditation tut also nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Geist!

4. Auf das Gewicht achten

Wer seinem Körper wirklich etwas Gutes tun will, sollte das Gewicht auf einem gesunden Niveau halten. Dadurch können Sie Gesundheitsproblem wie Diabetes, Herzerkrankungen und Gelenkschäden vorbeugen, die oft mit Übergewicht einhergehen. Ein gesundes Gewicht hat auch für die psychische Gesundheit Vorteile. Fettleibigkeit kann das Risiko der Demenz erhöhen und Gene verändern, die mit dem Erinnerungsvermögen in Zusammenhang stehen.5

5. Für ausreichenden Schlaf sorgen

Wir alle wissen, wie unwohl wir uns fühlen, wenn wir müde sind, und wie viel schwerer es uns fällt, normal zu funktionieren. Es überrascht daher nicht, dass Schlafmangel mit einem schlechten Gedächtnis in Verbindung gebracht wurde: Studien haben gezeigt, dass Schlafmangel die kognitiven Fähigkeiten und somit auch das Gedächtnis beeinträchtigt.6

6. Alkoholkonsum reduzieren

Die Auswirkungen von Alkohol halten erstaunlich lange an. Studien haben gezeigt, dass Rauschtrinken das Gehirn verändern und Gedächtnisstörungen verursachen kann. Wiederholtes Rauschtrinken kann den Hippocampus schädigen – den Teil des Gehirns, der für das Gedächtnis zuständig ist.7

7. Hirntraining

Wer gut im Sport sein will, muss trainieren. Das gilt gleichermaßen für das gutes Gedächtnis: Fitness für das Gehirn ist ebenso wie körperliche Fitness eine Frage des Trainings! Kreuzworträtsel und Sudoku sind ein unterhaltsamer Zeitvertreib und bieten als zusätzlichen Vorteil ein anspruchsvolles Workout für das Gehirn.

8. Auch wichtig: Körpertraining

Bewegung ist für die psychische und die körperliche Gesundheit wichtig und kann Studien zufolge bei Menschen jeden Alters zum Erhalt der kognitiven Fähigkeiten beitragen. Insbesondere regelmäßige Bewegung in der Lebensmitte wird mit einer Verringerung des Demenzrisikos in Verbindung gebracht.8

9. (Dunkle) Schokolade genießen

Gute Nachrichten für Schokoladenfans: Kakao steckt voller Antioxidantien, den sogenannten Flavonoiden, die besonders gut für das Gehirn sind. In Studien wiesen Menschen, die dunkle Schokolade konsumierten, eine bessere Gedächtnisleistung auf als diejenigen, die weiße Schokolade verzehrten. Weiße Schokolade enthält keine Flavonoide.9

Viele Menschen fürchten sich vor dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten, und leider sind auch viele wirklich davon betroffen. Sie können jedoch in jeder Phase des Lebens gezielte Maßnahmen ergreifen, um Ihre physiologische Gesundheit zu fördern und die besten Voraussetzungen für den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten zu schaffen.

  1. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/joim.12533 []
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26970578/ []
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3262608/ []
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4895748/ []
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4728728/ []
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3413705/ []
  7. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3548359/ []
  8. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18570697/ []
  9. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21324330/ []